Vogesen 11.-15.8.2017

Am 11. August sind Jolanda, Beate und Gabi ins Elsass aufgebrochen. Bei strömendem Regen gings los, aber bald hinter St. Gallen hat es aufgehört zu regenen. Kurz vor der Grenze zu Deutschland hat es noch einmal kurz geregnet, danach ging es zügig weiter. Bei Breisach ging es über den Rhein und den geteilten Rheinkanal nach Frankreich. Dort empfingen uns die typischen französischen Straßen mit den ständigen Kreisverkehren. Mit einem kleinen Abstecher in die französische Landschaft sind wir dann in Wintzenheim angekommen. Am Samstag war es leider immer noch teils regnerisch, so haben wir uns entschlossen mit dem Bus nach Colmar zu fahren und uns die Stadt anzuschauen. Colmar ist wirklich eine reizende Stadt mit vielen Köstlichkeiten und vielen Fachwerkhäusern.

Am Sonntag ging es endlich los, wir wollten den südlichen Teil der Vogesen erkunden. Zuerst ging es durch Munster/Frankreich zum Col de la Schlucht, dann weiter bei Le Hohneck vorbei wo tiefster Nebel herrschte, ganz unheimlich und still außer unseren drei Motoren. Nachdem sich der Nebel gelichtet hat haben wir bei einem kurzen Stop ein paar Aussichtsfotos gemacht. Danach ging es weiter zum La Grand Ballon. Auch dort ein paar Erinnerungsfotos, dann gleich weiter, es war immer noch sehr kalt. Beim Col de la Herrenfluh vorbei, Cernay nach Masevaux. Dort wollten wir eigentlich Mittagessen, aber leider war das einzige, das offen hatte ein Café und da gabs wirklich nur Kaffee und Getränke und nicht mal Snacks. Weiter die Rue du Ballon d'Alsace. Hier wurden wir leider gestoppt. Es fand ein Oldtimer-Rennen auf dieser Strecke bis zur Grenze der beiden Departements statt. Es nützte nichts, wir mussten umkehren. Dafür gab es hier einige Restaurants und wir konnten endlich Mittagessen. Dann ging es retour bis Bitschwiller-lès-Thann und über die D1386 den Col Amic bis nach Le Markstein. Von dort über die D430 runter ins Tal. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Stop in Eguisheim gemacht, da Gabi kurz vorher Fotos eines Freundes im Facebook gesehen hat. Die haben ihr so gut gefallen, dass wir uns das Dorf unbedingt auch anschauen wollten. Es hat wirklich eine ganz tolle Atmosphäre dort. Danach mussten wir unbedingt noch in die Rue Feldkirch um Fotos zu machen. Ingrid meine von zu Hause: "Da hättet ihr nicht so weit fahren müssen Wink". Hahaha...

Am Montag endlich Sonnenschein! Über Turckheim, Orbey, Hachimette ging es über den Col du Bonhomme, Col de Maldray, Col de Chaufours zum Chateaux du Haut Koenigsbourg. Da wir auch als Motorradfahrer nur mit Mühe einen Parkplatz finden konnten und die Massen an Menschen gesehen haben, sind wir nur kurz mal rein, haben uns das Schloss von außen angeschaut und einen Kaffee auf der Terrasse getrunken. Danach gings weiter über Thannenkirch, Bergheim über den Col de Ribeauvillé wieder Richtung Col du Bonhomme, dann Col du Calvaire und Col de la Schlucht. Dann noch eine Runde über La Bresse am Lac de Gérdardmer vorbei zum Lac de Longemer. Was für ein Unterschied zu gestern. An diesem Tag war die Hölle los. Die Franzosen hatten "leider" auch einen Fenstertag und da die Sonne erst an diesem Tag herausgekommen ist war alles unterwegs. Am Vortag waren wir ganz allein auf dem Weg. Am Lac de Longemer haben wir eine Kaffeepause eingelegt und sind dann wieder über den Col de la Schlucht und Munster ins Hotel zurück.

Am Dienstag dem Feiertag gings dann leider schon wieder zurück nach Hause. Jolanda wählte aber eine tolle Route durch den Schwarzwald. Bei schönem Wetter durch das Münstertal über das Wiedener Eck weiter nach Todtmoos nach St. Blasien. Dort haben wir uns den Dom angeschaut und Beate hat zwei Vorarlberger Nachbarn getroffen (zufällig), auch mit dem Motorrad. Danach noch eine wunderschöne Strecke nach Albbruck und von dort über die Autobahn nach Hause. Die Vogesen im Elsass waren wirklich wunderschön, tolle Kurven und eine tolle Landschaft mit sehr schönen Dörfern. Wir kommen auf jeden Fall wieder!! Hier noch die Fotos dazu.